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DIE KÜSTENBATTERIE BEI LØKKEN

Wie auf einem anderen Planeten fühlten wir uns, als wir nach wenigen Metern unseres Strandspaziergangs plötzlich auf die Küstenbatterie am Strand bei Løkken trafen.

Wir wollten eigentlich nur den Strand unterhalb des Campingplatzes besuchen und dann standen sie plötzlich vor uns: mehrere Bunker, die im 2. Weltkrieg deutsche Besatzungsstützpunkte waren und zur Verteidigung angelegt wurden.

Die Bunkerbatterie bei Løkken war ein Teil des Atlantikwalls in Dänemark (nordatlantischer Schutzwall des 3. Reiches) und galt als Küstenverteidigungsanlage an der Nordseeküste im 2. Weltkrieg. Insgesamt bestand der Atlantikwall aus 2.000 Betonbunkern. Die meisten der Bunker, wie hier in Løkken sind mittlerweile von den Dünen gerutscht und „wandern“ immer weiter in Richtung Meer.

Die Stimmung, die wir bei dem Spaziergang hatten, ist ganz schwer zu beschreiben: Irgendwie war es beklemmend, irgendwie beeindruckend und irgendwie fühlte es sich nicht so an, als wären wir auf dem richtigen Planeten. Es sah ein bisschen nach Endzeit-Film aus.

Marvin traute sich ein paar Meter in einen der Bunker hinein, Laura aber keinen einzigen. Schon direkt am Eingang musste sie umdrehen: „Das ist mir zu eng und gruselig“. Und dann musste man automatisch an die Männer denken, die vor vielen Jahren tatsächlich in diesen Bunkern waren. Poah! ...

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